Wir entwickeln Ihr Serienprodukt

Von der fertigungsgerechten Konstruktion zur Serienproduktion

Im Prozess der Serienentwicklung erfolgt die Weiterentwicklung des Produkts und seiner einzelnen Bauteile zur Serienreife. Hierbei wird die Prozessfähigkeit des Produkts für die Serienfertigung, also dessen gesamte Herstellbarkeit, sichergestellt. Dazu sind in der Regel mehrfache Designanpassungen und -optimierungen notwendig. In dieser Phase stehen im Zuge der Detailkonstruktion herstellkosten- und produktionsoptimierter Bauteile umfangreiche Abstimmungen mit der Produktion und mit Zulieferern und andere logistische Fragestellungen im Vordergrund – immer unter Beachtung des unbedingt einzuhaltenden Termins für den geplanten Produktionsstart.


tech-solute bringt Konzepte zur Serienreife

Ausarbeitung zur fertigungsgerechten Konstruktion

Ziel: Mit gängigen Technologien herstellbare Konstruktion, Fertigungsunterlagen

Dieser umfangreichste Schritt im Entwicklungsprozess hat zum Ziel, das Produktkonzept soweit weiterzuentwickeln, dass die problemlose Herstellbarkeit möglich wird. Bei der Ausarbeitung zur fertigungsgerechten Konstruktion verfolgen wir Produktgestaltungsmaßnahmen, die eine möglichst einfache Fertigung des Produktes sicherstellen und damit die Minimierung von Fertigungskosten und -zeiten sowie die Einhaltung fertigungsabhängiger Qualitätsmerkmale ermöglichen. Hierbei beachten wir nicht nur die Grundregeln der Gestaltung, „einfach, eindeutig und sicher“, wir streben auch an, Fertigungstoleranzen so grob wie möglich zu wählen, um einfachere Herstellverfahren zu möglichen und möglichst wenige Nacharbeitsschritte erforderlich zu machen. Des weiteren optimieren wir in diesem Arbeitsschritt das Produkt hinsichtlich Geometrie, Kosten, Montage, Variantenbildung Baukastenprinzip etc. und wenden hierfür Design for X-Methoden an. Mit rechnerischen Nachweisen und Finite-Elemente-Methoden (FEM) überprüfen wir regelmäßig die Eignung der Konstruktion und erstellen aus dem 3D-CAD-Modell fertigungsgerechter Zeichnungen, die wir mit qualifizierten Lieferanten abstimmen. Die CE-Konformität des neuen Produktes ist ein weiteres Ziel in dieser Phase, das es zu erreichen gilt (weitere Infos zu unserem CE-Management finden Sie hier). Jetzt machen wir uns auch Gedanken, wie man das Produkt verpacken kann. Hierzu arbeiten wir mit Verpackungsdesignern zusammen, die sich wiederum mit ausgewählten Herstellern abstimmen. Sind Dauerhaltbarkeitstest erforderlich? Dann beginnen wir in dieser Phase auch mit der Entwicklung geeigneter Testmittel und ersten Entwürfen für Prüfanweisungen und Freigabedokumente. Die Detaillierung des Montageprozesses mit den zugehörigen Montageanleitungen und die Entwicklung von Montagehilfsmitteln sind ebenso Bestandteil dieses Arbeitsschrittes, wie die finale Überprüfung der Patentsituation und der Normen-Konformität. Weitere Aufgaben sind die Finalisierung der Gefahrenanalyse und des Pflichtenhefts, die Erstellung einer Prozess-FMEA, Abstimmungen mit Prüfstellen (z.B. TÜV, DEKRA). Die Konstruktion ist nun für eine Vorserienproduktion geeignet gestaltet, ebenso die Elektronik und Software. Es liegen die erforderlichen Fertigungsunterlagen vor, so dass mit der Herstellung des C-Musters begonnen werden kann.

Aufbau und Validierung des C-Musters

Ziel: Technische Freigabe, Design-Freeze, finales Pflichtenheft

Die Fertigungsteile des C-Musters werden mit Serienwerkzeugen hergestellt. Solche sog. „ersten werkzeugfallenden Teile“ sind ungeprüft und ohne Korrekturen und meist noch mit kleinen Fehlern und Maßabweichungen behaftet. Das C-Muster liefert aber wertvolle Aussagen darüber, ob alles funktioniert und zusammenpassen könnte, wie geplant und eignet sich für Prüfungen zur Erreichung der technischen Freigabe, z.B. Laborprüfungen oder Montageversuche. C-Muster sind auch für die Dauererprobung geeignet.
Ziel unserer Feldtests ist die 95%ige Verifizierung der an das Produkt gestellten Anforderungen. Am Ende dieser Phase müssen alle technischen Knackpunkte gelöst und die Produzierbarkeit bestätigt sein. Nun erfolgt der Design-Freeze, d.h. alle Designelemente werden ab diesem Zeitpunkt nicht mehr verändert. Mehr zu unseren Prototyping-Möglichkeiten erfahren Sie hier.

Unterstützung in der Vorserienphase

Ziel: bestätigtes Pflichtenheft, aufgebaute Vorserie, bestätigte Produzierbarkeit

Aufgabe der Vorserienphase ist die Verifizierung aller Annahmen des Pflichtenhefts und der Nachweis der Produzierbarkeit unter Serienbedingungen. Um dies zu erreichen, helfen wir in dieser Phase folgende Aufgaben umzusetzen: Entwicklung von Prüfmitteln für die Qualitätssicherung in der Serie, Validierung der Montagehilfsmittel und Montageanleitungen mittels Probemontagen, Betreuung des Werkzeugbaus und ggf. erforderlicher Werkzeugkorrekturen. Fertigungsseitige Änderungswünsche in der Konstruktion inklusive Konstruktions- und Zeichnungsanpassungen sind ebenfalls zu prüfen und zu implementieren. Die Bemusterung der Erst- und Zweitmuster, die Finalisierung der Prozess-FMEA und die Logistikplanung schließen die Vorserienphase ab.

Unterstützung in der Nullserienphase

Ziel: aufgebaute Nullserie, bestätigte Prozesssicherheit

Unter Nullserie verstehen wir verkaufsfähige Teile aus serienmäßigen, abgestimmten Werkzeugen, die mit serienmäßigen Fertigungsverfahren hergestellt und unter Serienbedingungen montiert und geprüft wurden.
In dieser Phase stehen auf unserer Aufgabenliste insbesondere die Kontrolle, die Montage, die Inbetriebnahme und das Testing der Vorserienteile hinsichtlich Dauerfestigkeit und Alterungsbeständigkeit. Auch die Betreuung und Dokumentation der Prozesssicherheit und Abstimmungen mit Lieferanten und Kunden sind Aufgaben, bei denen wir Sie gerne unterstützen, um den finalen Nachweis der Prozesssicherheit der Abläufe zu erbringen und die technischen Vorbereitungen der Markteinführung abzuschließen.

Unterstützung in der Serienanlaufphase

Ziel: Verkaufsstartmenge produzieren und zum Verkauf bereitstellen

In der Serienanlaufphase (auch Ramp-up) hat das sog. Anlaufmanagement die Koordination aller Aktivitäten in der Übergangsphase von Entwicklung zur Produktion zur Aufgabe. Im Bereich der Produktion und Fertigung stellt die Ramp-up-Phase den Produktionsvorlauf dar, der benötigt wird, um die Anlage so einzustellen, dass das gewünschte fertige Erzeugnis hergestellt werden kann. Der eigentliche Produktionsprozess wird dabei gestartet, ist jedoch in Grenzen veränderbar. Ein weiterer Fokus in dieser Phase liegt auf den logistischen Anforderungen in der Serienfertigung. Ziel ist es, eine stabile Produktion zu erreichen, u.a. indem die termingerechte Verfügbarkeit aller Bauteile nachhaltig sichergestellt wird. In der Ramp-up Phase stehen wir Ihnen als technischer Berater gerne zur Seite.


tech-solute ist ein wichtiger Partner bei der Entwicklung unserer Dezentralen Antriebstechnik. Mit Fachkompetenz und Ideenreichtum werden die Aufgabenstellungen zuverlässig und zügig bearbeitet. Man traut sich, bestehende Lösungen in Frage zu stellen und reagiert flexibel auf Änderungswünsche, wie sie bei einer fachbereichsübergreifenden Produktentwicklung typisch sind. Unsere Anforderungen an einen hochwertigen Entwicklungspartner erfüllt tech-solute optimal.

Dr. Hans Krattenmacher, Leiter Entwicklung Elektronik, SEW-EURODRIVE GmbH & Co. KG, Bruchsal


My-expert.net: Das Expertennetzwerk für exzellente Produktentwicklung

Getreu dem Motto „Schuster bleib bei deinen Leisten“ und unserem Anspruch, selbst nur Leistungen zu erbringen, in denen wir uns absolut sicher fühlen, binden wir ggf. ausgewählte Partner aus unserem Netzwerk in einzelne Phasen der Serienentwicklung mit ein oder übergeben Arbeitspakete an diese – selbstverständlich in Abstimmung mit Ihnen. Damit es zu keinen Effizienzverlusten infolge von mangelnder Abstimmung kommt, stimmen wir uns mit eingeplanten Partnern bereits in den frühen Phasen der Vorentwicklung über die anfallenden Aufgaben ab.
Hintergrund des aktiven „Networkings“ ist es, Aufraggebern ausschließlich Leistungen anzubieten, in denen man nachweislich exzellent ist. Dahinter stecken auch die Absichten, Mitarbeiter in den Bereichen weiterzuentwickeln, in denen sie bereits sehr gut sind und Investitionen zu vermeiden, die lediglich auf das Aufschließen zu Besseren abzielt. „Die Besseren sollen unsere Partner werden“, so der Aufruf, der tech-solute Geschäftsführung. Erklärtes Ziel: wir konzentrieren uns auf unsere Stärken und bündeln diese mit unseren Partnern zu einem leistungsstarken Entwicklernetz, das in der Lage ist, auch hochkomplexe Projekte erfolgreich anzugehen. Neben der Entwicklung ist die Projektleitung hierbei ein Bereich, in dem sich tech-solute mimmer wieder beweisen kann.

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