Design Thinking als innovativer Prozess in der Produktentwicklung

Design Thinking

Design-Thinking, Scrum-Engineering, Agile Produktentwicklung sind in aller Munde. Nach wie vor geht es um die Ideenentwicklung und um das Lösen von Problemen. Allerdings ist es ein eigener Ansatz der verschiedene Methoden verwendet und vor allem einen Perspektivwechsel erfordert.

Steht bei Anfragen zu Produktoptimierungen in der Regel die technische Machbarkeit einer Lösung im Vordergrund, stellt Design Thinking den Anwender im Zentrum des Interesses.



Also statt eine Produktoptimierung aus technischer Sicht anzugehen, zum Beispiel 


Hersteller an Ingenieur: „Ich möchte meinen Saug-Roboter optimieren. Wie kann ich das Volumen Staubsaugers erhöhen, ohne den Korpus zu stark zu verändern? Kosteneffizient, so dass ich nur wenige Teile neu fertigen muss?“, 


werden zunächst die Anwender befragt. Zum Beispiel 

Hersteller an Workshop Gruppe aus Anwendern und Ingenieuren: „Was würden Sie zu einem doppelten Volumen Ihres Saug-Robots sagen?“

Heraus kommt vielleicht:


„Ein größeres Volumen wäre toll, im Moment wird das Gerät ständig voll wenn ich nicht zuhause bin und vollendet nicht seine Saugleistung“

oder:

„Der Roboter sollte nicht schwerer werden. Er macht nur kleine Arbeiten - mehr Volumen brauchen wir nicht“

„Der Roboter sollte lieber flacher werden, damit er unter die Möbelstücke passt!“


Beliebige mögliche Antworten geben Hinweise darauf, ob und in welche Richtung eine Entwicklung sinnvoll ist und wie sie beim Kunden ankommt.


Beim Design Thinking wird solange getestet, werden "schnelle, behelfsmäßige" Prototypen gebaut und das Feedback verarbeitet, bis der
Kunde sagt: "Das ist es!" Dann wird erst in die teuere Entwicklung investiert.



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„Design Thinking is Method not Magic“

William Burnett, Stanford University


"You don’t really understand the user until you’ve built something for them and they have tried to use it."

William Burnett, Stanford University


Der Design Thinking Ansatz wurde an der Stanford Universität entwickelt. Hier geht es zum  William Burnett Design Thinking Video

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Der Prozess

1) Verstehen (Problem analysieren und jedem verständlich machen) Recherchephase

2) Beobachten (Anwender beobachten, interviewen) Recherchephase

3) Point of View / Meinung bilden (gemeinsame Wissensbasis schaffen)

4) Ideengenerierung

· Quantitativ

· Qualitativ

5) Prototyping (Skizzen, Basteln, für Anwender “vorstellbar” machen


6) Tests und Feedback-Schleifen


tech-solute empfiehlt den Design Thinking Ansatz. Der Ansatz ist ähnlich der Ideenfindung, die wir schon praktizieren.

Große Unterschiede sind:

-das "Verstehen" in der ersten Phase bezieht sich nicht nur auf das Produkt, sondern auch auf das Verstehen der Anwender. 

-das Beobachten und Befragen der Anwender zu einem frühen Zeitpunkt weist von Anfang an in die richtige Richtung


Die Investition in einen Workshop kann eine große Entscheidungshilfe für Produktentwicklung und –optimierung bedeuten und ein Schutz vor Fehlinvestitionen. 


Fazit: Fragen Sie Ihre Kunden!